Pflanzen die nach der Entdeckung Amerikas im 15. Jahrhundert nach Europa eingeschleppt wurden, heißen Neophyten. Manche dieser Pflanzen wurden als landwirtschaftliche Nutzpflanze (Mais, Kartoffel), als Forstpflanze (Douglasie, Robinie), als Heilpflanze (Kamille) oder als Zierpflanze (Springkraut, Goldrute) eingeführt. Andere dagegen wurden unbeabsichtigt als „blinde Passagiere“ aufgrund der weltweiten Handelstätigkeit eingeschleust.
Einige dieser Pflanzenarten erweisen sich bei uns als ein ökologisch problematisch (invasiv). Aufgrund fehlender Fressfeinde und ihrer erfolgreichen Vermehrungs- und Verbreitungsstrategien breiten sie sich ungehindert aus und nehmen den Platz unsere heimischen Arten ein. Und schlimmer noch: Durch Unwissen und Unachtsamkeit helfen wir ihnen auch noch dabei.
Der Japanische-Staudenknöterich gehört zu diesen invasiven Neophyten, der im 19. Jahrhundert als Zierpflanze aus Ost-Asien eingeführt wurde.
Zwei verschiedene und invasive Staudenknöterich-Arten sind nach Europa eingewandert: der Japanische Staudenknöterich (Fallopia japonica) und der Sachalin-Staudenknöterich (Fallopia sachalinensis). Aus diesen beiden Arten hat sich ein Hybrid entwickelt: der Bastard-Knöterich (Fallopia x bohemica). Alle drei Arten gelten in Europa als invasiv!
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Japan-Knöterich (Fallopia japonica)
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Sachalin-Staudenknöterich
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Böhmischer Staudenknöterich (Bastard)
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Nur mit Hartnäckigkeit, Ausdauer und einer dem Standort angepassten Methode ist die weitere Ausbereitung des Knöterich einzudämmen.